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Ich freue mich über eure Fragen und Kommentare.

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Was treibt mich an?

Ich bin 31 Jahre alt und komme aus Cadolzburg im Fürther Landkreis in Mittelfranken. Bin in Fürth zur Schule gegangen und mit 16 das erste Mal für ein Jahr ins Ausland – nach Lake Tahoe in den USA – gegangen. Dort habe ich eines meiner einprägsamsten Lebensjahre verbracht, ein neues Land, neue Hobbys und neue Menschen lieben gelernt und meinen Hunger auf mehr interkulturellen Austausch angefacht. Nach dem Abitur bin ich dann 2008 nach England, um dort Management zu studieren. Das Schöne an britischen Hochschulen war – zumindest zu dieser Zeit – das unglaublich vielfältige Umfeld, mit Studierenden aus aller Welt, und die stark auf selbstständiges Denken ausgerichtete Form des Unterrichtes. Dort habe ich das erste Mal wirklich gelernt, dass auch Lehrkräfte nicht alles wissen, Textbücher nicht immer neutral und Dinge nie einfach schwarz oder weiß sind. In meinem Bachelor habe ich auch bereits meine Neigung zu soziologischen Fragestellungen entdeckt und das erste Mal begonnen mich mit Gender, aber auch mit der Individualisierung unserer Gesellschaft und ethischen Fragestellungen bezogen auf unser Wirtschaftssystem auseinanderzusetzen.

 

Diesen Aspekten bin ich dann mit der Brille der Digitalisierung in meinem Masterstudiengang „Digital Innovation“ nachgegangen und habe begonnen mich besonders mit den Themen ständige Erreichbarkeit, Work-Life-Balance und Frauen und Technik zu beschäftigen. Dieses Interesse mündete dann in meiner Promotion am Lehrstuhl für Soziologie an der London School of Economics. In diesen drei Jahren hat sich meine Welt nachhaltig verändert, indem ich mich dauerhaft vom Konzept des Neoliberalismus verabschiedete und ich mich das erste Mal wirklich und ernsthaft mit Ungleichheit, Macht und Privilegien auseinandersetzte. Für mich gibt es ein Leben vor und mit der gesellschaftlichen Brille. You can’t unsee, what you have seen. Eine für mich prägende Zusammenfassung meiner Überzeugungen.

 

In all diesen persönlichen Entwicklungen und neuen Wissensfeldern war mir aber eines immer besonders wichtig, meinen Partner und jetzt Ehemann Oliver, immer mitzunehmen und gemeinsam über Themen nachzudenken und zu diskutieren. Ohne mich wäre er vermutlich (so früh) kein Feminist geworden und ich ohne ihn keine Anhängerin der Kreislaufwirtschaft und überzeugte Advokatin für Tierschutz. Ideenaustausch ist einfach wichtig und unglaublich bereichernd.

 

Nach meiner Promotion bin ich dann 2016 nach Deutschland zurückgekehrt und habe begonnen im Bereich Human Resources bei Siemens Healthineers zu arbeiten. Dort habe ich viel über das Funktionieren von Großkonzernen bezogen auf unternehmerische, unternehmenspolitische, aber auch kulturelle und personelle Fragestellungen gelernt. In vielen Projekten habe ich außerdem gelernt auf was es im Team ankommt, damit unter Druck trotz allem gute Qualität entstehen kann und man sich danach immer noch gut versteht. Das hat sich auch in den zwei Jahren als Teil eines Tech-Start-ups gezeigt, in dem wir gemeinsam durch viele Höhen und Tiefen gegangen sind und dabei unser freundschaftliches Verhältnis bewahren konnten, indem wir immer auf uns und unsere Kultur aufgepasst haben. Ein respektvolles und ehrliches Miteinander ist das Fundament meiner Art mit meinen Mitmenschen umzugehen. Dabei ist es mir auch ein Anliegen, dass man sich mit seinen eigenen Bedürfnissen auseinandersetzt und dort Grenzen setzt, wo es nötig ist.

 

Die letzten Monate haben uns allen vor Augen geführt, was uns wirklich wichtig ist und ich hoffe sehr, dass wir uns diese Erkenntnisse auch in Zukunft immer wieder ins Gedächtnis rufen. Für mich persönlich heißt das ganz banal und dennoch wesentlich: Meine unglaublich privilegierte Situation der gewonnenen Autonomie über meinen Tag, aufgrund der weggefallenen Fahrzeiten im Homeoffice und die damit einhergehende Möglichkeit mit meinem Hund mit einer ausgiebigen Morgenrunde in den Tag zu starten. So viele Wildtiere, wie z. B. Rehe, Hasen und sogar Füchse, wie in den letzten Monaten, habe ich bis dato in meinem ganzen Leben nicht gesehen. Es sind solche Momente, die mein Leben bereichern.  

 

2019 war dann auch der Moment gekommen in der mich ein lang gehegter Wunsch in die Politik zu gehen, von der weltweiten Klimabewegung, der Studienlage zur Klimakrise sowie autoritären Tendenzen in der ganzen Welt befeuert, endgültig eingeholt hat. Im Mai war ich das erste Mal bei einem Frauenfrühstück meines Kreisverbandes dabei und bin auch sogleich bei den GRÜNEN eingetreten. Hier habe ich auch schnell gemerkt, wie rasant man Dinge anstoßen und umsetzen kann, wenn mach sich einbringt. Und nach kurzer Zeit hatte ich nicht nur übergangsweise den Vorsitz im Ortsverband inne, sondern auch eine tolle Veranstaltung zu Frauen.Macht.Politik. und die Aufstellungsversammlung für die bayerische Kommunalwahl organisiert. Im November kam dann noch die Mitgliedschaft im Vorstand des KVs hinzu und zum Jahreswechsel stärker werdendes Engagement in der Landesarbeitsgemeinschaft Frauen & Gleichstellungspolitik, dass diesen September zur Wahl als Beisitzern geführt hat. Seit Mai 2020 bin ich auch Kreisrätin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Landkreis Fürth. All das ist unglaublich bereichernd, aber auch anstrengend und ohne Frage fordernd. Es ringt mir unglaublichen Respekt gegenüber all den Kommunalpolitiker*innen und ehrenamtlich engagierten Bürger*innen ab, die ihre Freizeit dem Gemeinwohl widmen. Diese Arbeit ist unbeschreiblich wichtig und hält unsere Gesellschaft am Leben. Trotzdem plädiere ich auch hier dafür, dass man mit seiner persönlichen Zeit umsichtig umgehen muss, sodass man genug Kraft behält auch langfristig aktiv zu bleiben. Mir persönlich hilft dabei zwei feste Termine pro Woche im Kalender zu haben – das Bouldern in meiner liebsten Boulderhalle in Zirndorf. Hierbei kann ich mich auf eine ganz andere Art und Weise fordern und auspowern und ich lerne immer wieder was es heißt sich zu überwinden. An Wochenenden zwischen April und Oktober verbringe ich zudem sehr gerne Zeit mit meinen zwei liebsten Individuen – meinem Hund Lui und meinem Ehemann Oliver – in den Alpen und stelle immer wieder fest, wie wichtig der Erhalt unserer wunderbaren und wunderschönen Umwelt ist.

Eure Fragen

Schon als Kind war es mein Wunsch irgendwann in die Bundespolitik zu gehen. Mein Ziel war es aber erstmal ein bisschen die „echte Welt“ kennenzulernen und die Wirtschaft zu verstehen. Deswegen war ich viele Jahre im Ausland und bin dann nach meiner Promotion in der Wirtschaft eingestiegen. Nach einigen Jahren Praxiserfahrung fühle ich mich jetzt sehr gut gerüstet die Anliegen, für die ich stehe – Vielfalt, Innovation und Tierschutz – und die großen Fragestellungen meiner Generation gemeinsam mit der Grünen Fraktion mit Mut zur Konsequenz zu bearbeiten. Und es ist genau dieser Mut auch unbequeme, aber dringende Fragen anzugehen, den die Politik so dringend benötigt.

Kurz und knapp, ich bin jung, engagiert, habe einen holistischen Blick auf die Welt und bringe viel Expertise darin mit Dinge anzugehen und erfolgreich umzusetzen. Seit Jahren bin ich nachgefragte Projektmanagerin in meinem bisherigen beruflichen Leben, verstehe aus erster Hand sehr gut was Unternehmen vom Start-up bis zum Großkonzern bewegt und bin für meinen Mut zu meinen Prinzipien zu stehen bekannt. Mein Wertekompass ist sehr ausgeprägt und meine roten Linien wie Respekt für alle Mitmenschen und Mitwesen und Langfristigkeit, habe ich stets im Blick.

Ich stehe für Vielfalt und Innovation und natürlich für Tierschutz. Deswegen ist meine erste konkrete Idee die staatliche Förderlandschaft für Innovation und Unternehmensgründungen konsequent an Vielfalts- und Nachhaltigkeitskriterien zu knüpfen. Wir können es uns nicht mehr leisten, auch nur einen Cent auszugeben, der nicht an solchen Kriterien orientiert ist. Außerdem müssen wir endlich ernsthaft unsere Ernährung in den Blick nehmen und konsequent die Mehrwertsteuer für tierische Produkte aus Massentierhaltung anheben und dabei die Steuer für umweltfreundliche pflanzliche Produkte absenken. Wie kann es sein, dass man für einen bio Haferdrink aus Deutschland immer noch 19% zahlt aber für ein Stück Billigfleisch aus Qualzucht nur 7%? Das müssen wir lieber gestern als morgen ändern – den Tieren und der Umwelt zuliebe.

Ich bin tief in Mittelfranken verwurzelt und möchte, dass es meiner Region so gut wie möglich geht. Konkret möchte ich durch meine Innovationspolitik erreichen, dass wir nachhaltige Unternehmensgründungen bzw. -umbauten fördern und hier möchte ich natürlich insbesondere, dass meine Heimatregion mit davon profitiert. Schon seit längerem arbeite ich an Ideen für ein zweites nachhaltigkeits- und vielfaltsorientiertes Gründer*innenzentrum in Mittelfranken. Lasst uns die Zukunft nach Fürth, Neustadt/Aisch und unsere Landkreise holen!